Die 12 schönsten Bauwerke Rumäniens

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12 Beispiele für die spannende und abwechslungsreiche Architektur Rumäniens

Du reist gerne und magst spannende und vielfältige Architektur? Dann schau dir an, was Rumänien alles zu bieten hat. Du findest hier Bauwerke, die die spannende und abwechslungsreiche Architektur Rumäniens zeigen. Komm in dieses großartige Land und lass dich von teilweise wenig besuchten Orten überraschen. Dies ist meine persönliche Auswahl der 12 schönsten Bauwerke Rumäniens ohne Anspruch auf Wahrheit und Vollständigkeit. Außerdem könnten dich die 10 schönsten Reiseziele in Rumänien und 10 spannende Städte in Europa interessieren.

Die Auswahl fiel wirklich nicht leicht! Außer diesen 12 gibt es natürlich noch viel mehr in Rumänien zu sehen. Diese 12 Bauwerke haben mich aber alle besonders beeindruckt und sie sind alle auf ihre Art sehenswert und einzigartig. Viele der Gebäude sind Sakralbauten, aber es sind auch Burgen dabei und profane Verwaltungsgebäude.

Kloster mit Holzkirchen
Kloster Bârsana – traditionelle Holzarchitektur in der Maramuresch

Die Reihenfolge ist übrigens willkürlich und soll kein Ranking darstellen. Schau sie dir an und lass dich für deine nächste Reise inspirieren!

  1. Vulturul Negru/Schwarzer Adler – Großwardein/Oradea
  2. Burg Hunedoara/Castelul Corvinilor – Hunedoara
  3. Kloster Bârsana/Mănăstirea Bârsana – Maramuresch
  4. Festung Alba Carolina – Alba Iulia
  5. Präfektur – Craiova
  6. Kathedrale – Curtea de Argeș
  7. Schloss Peleș – Sinaia
  8. Kirchenburg – Deutsch Weißkirch/Viscri
  9. Kulturpalast – Iași
  10. Kloster Voroneț – Bukowina
  11. Catedrala Mitropolitană Ortodoxă – Temeswar/Timișoara
  12. Parlamentspalast – Bukarest

1. Schwarzer Adler/Vulturul Negru – Großwardein/Oradea

Welcher ist der spannendste Architekturstil? Meine Stimme bekommt der Jugendstil. Keine andere Stilrichtung oder Epoche hat so viele einzigartige und faszinierende Gebäude hervorgebracht wie der Jugendstil. Von diesem Stil, der auch Art Nouveau oder Wiener Secession genannt wird, gibt es in der westrumänischen Stadt Oradea (auf Deutsch Großwardein) eine ganze Reihe. Der westliche Teil Rumäniens gehörte bis 1918 zu Österreich-Ungarn und vor allem dort hat sich der Jugendstil verbreitet und außergewöhnliche Bauten hervorgebracht.

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Haus zum Schwarzen Adler in Oradea

Das berühmteste und inzwischen restaurierte Gebäude Oradeas im Jugendstil ist Vulturul Negru/Schwarzer Adler (siehe auch Titelbild), eine Kombination aus Wohn- und Geschäftshaus mit einer überdachten Passage. Wenn du keine richtige Vorstellung davon hast, was Jugendstil ausmacht, hier siehst du es in voller Pracht. Das Gebäude ist voller Ornamente, weicher Linien und hat die für den Jugendstil typischen unterschiedlichen Fenster in jedem Stockwerk. Der absolute Hingucker ist aber die Passage, die durch das Gebäude hindurch führt. Sie ist überdacht mit einer Decke aus Glas und Eisen, während über dem Eingang an der Front des Gebäudes ein schwarzer Adler aus Buntglas zu sehen ist.

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Passage im Haus zum Schwarzen Adler

Inzwischen finden sich im Inneren der Passage einige Geschäfte und Lokale. Das Gebäude steht ziemlich zentral in Oradea am Piața Unirii (Platz der Einheit) unweit weiterer sehenswerter Gebäude, wie z.B. der berühmten Mondkirche.

… und hier findest du noch mehr Informationen und Bilder zum Jugendstil.

Burg Hunedoara Castelul Corvinilor
Burg Hunedoara/Castelul Corvinilor

2. Burg Hunedoara/Castelul Corvinilor – Hunedoara

Die Stadt Hunedoara (auf Deutsch Eisenmarkt) mit ihren teilweise intakten und teilweise verfallenden Stahlwerken ist potthässlich. Es gibt aber einen überzeugenden Grund hierher zu fahren, nämlich die Burg. Die Burg Hunedoara (Castelul Corvinilor) ist mit Sicherheit eine der spektakulärsten Burganlagen Rumäniens. Möglicherweise hat sich auch Vlad Țepeș, das historische Vorbild für Dracula, hier zeitweise aufgehalten. Das gilt in Rumänien allerdings für eine ganze Reihe alter Gemäuer. Auf jeden Fall ist die Burg eine beliebte Film- und Fotokulisse. Nicht ganz zufällig ist ein Bild dieser Burg auch auf dem Cover eines recht bekannten Reiseführers, der sich mit einem einsamen Planeten beschäftigt, gelandet.

Burg, Nahaufnahme
Burg Hunedoara – Fotospots innen und außen

Du kannst die Burg von innen wie von außen bewundern. Im Inneren sind viele Räume und Gänge zugänglich um ein bisschen mittelalterliches Flair zu schnuppern. Die schönsten Fotospots hast du aber von außen. Besonders ans Herz legen würde ich dir die Perspektive vom Anfang der Brücke mit ihren Bögen, über die du in die Burg gelangst. Einen anderen lohnenswerten Blickwinkel bekommst du, wenn du die Straße an den Parkplätzen vorbei fährst oder gehst. Dann kommst du auf die der Burg gegenüberliegende Seite des Burggrabens. Besonders im Nachmittagslicht ist diese Perspektive der Hammer.

Holzkirchen
Kloster Bârsana

3. Kloster Bârsana/Mănăstirea Bârsana – Maramuresch

Die Klosteranlage von Bârsana gehört nicht nur zu den schönsten Bauwerken Rumäniens sondern liegt auch in der traumhaften Landschaft der Maramuresch im Norden des Landes. Die Bauten an sich sind nicht sonderlich alt, obwohl es an dieser Stelle schon im Mittelalter ein Kloster gab. Das heutige Kloster wurde erst in den 1990er Jahren errichtet. Der Stil aber, in dem die Gebäude errichtet wurden, ist der traditionelle Baustil der Region. Sie bestehen hauptsächlich aus Holz und Flusssteinen. Die Kirch- und Glockentürme haben die typisch spitze Form, wie man sie vielfach im Norden Rumäniens sieht. Das Besondere an dem Kloster Bârsana ist das Arrangement der gesamten Anlage mit den unterschiedlichen Gebäuden und dem gepflegten Garten voller Blumen in der Mitte. Dazu ist das Kloster umgeben von den dichtbewaldeten Bergen der Maramuresch.

Kloster mit Holzkirchen
Kloster Bârsana

Die wesentlichen Gebäude sind das Tor mit dem Glockenturm und die Kirche, die innen reich bemalt ist. Dazu kannst du auch ein kleines Museum besuchen und es gibt einen an den Seiten offenen Altar mit einem typisch spitzen Dach. Der größte Teil der Anlage ist für Besucher geöffnet und kostet keinen Eintritt. Einzig für das Museum ist ein kleiner Obolus fällig.

Festungsmauer mit Kirchtürmen
Alba Iulia

4. Festung Alba Carolina – Alba Iulia

Die Stadt Alba Iulia (auf Deutsch Karlsburg) im Westen Siebenbürgens ist etwas Besonderes. Das Herz der Stadt ist die alte österreichische Festungsanlage, die weitestgehend erhalten ist. Innerhalb der Festungsmauern findest du Kirchen, die Universität, eine Fußgängerzone mit Andenkenläden, diverse Restaurants, Cafés und Bars, Biergärten, Museen und vieles mehr.

Tor im Abendlicht
Barockes Stadttor von Alba Iulia

Die Festung wurde im 18. Jahrhundert unter dem österreichischen Kaiser Karl VI. erbaut und diente zum Schutz gegen das Osmanische Reich, das damals einen Großteil des heutigen Rumäniens beherrschte. Der sternförmige Grundriss der Festung ist vielfach als Symbol der Stadt Alba Iulia zu finden. Schließlich ist diese Festung die größte und besterhaltene ihrer Art in Rumänien. Ähnliche Festungen gab es auch in Arad und Temeswar/Timișoara, allerdings sind dort leider nur noch Reste zu finden.

Du kannst auf einem Teil der Mauer und auch im Burggraben spazieren gehen. Der Graben zwischen innerer und äußerer Festungsmauer ist als Park gestaltet mit Fuß- und Fahrradweg, Grünanlagen und einigen Lokalitäten inklusive Biergärten. Du kannst hier um den ganzen Altstadtbereich herumgehen und inmitten der Stadt die Ruhe genießen.

Festungsmauer, Garten
Festung mit Park

Besonders sehenswert sind die orthodoxe Kathedrale auf der einen Seite der Festungsanlage und das barocke Tor zur Festung auf der anderen. Auf dem Festungshügel gelegen, aber außerhalb der Mauern, findest du auch eine alte Holzkirche. Außerdem lassen sich noch Spuren der alten römischen Siedlung finden, denn die Stadt war einst Teil der römischen Provinz Dacia, die einen Großteil des heutigen Rumäniens umfasste.

5. Präfektur – Craiova

Die Innenstadt von Craiova, der größten Stadt der Kleinen Walachei, verfügt über eine ganze Reihe an sehenswerten Gebäuden. Das schönste und interessanteste Gebäude ist in meinen Augen das der Kreisverwaltung (Präfektur) des Kreises Dolj. Das Gebäude an sich sowie die Lage mitten in der Stadt mit Parks davor und dahinter machen es zu einem echten Juwel. Direkt vor der Präfektur ist ein recht großer Platz, aber den besten Blick hast du, wenn du ein paar Schritte zurück gehst hinter die Wasserfontänen an den Rand des Parks.

Platz mit Präfektur
Kreisverwaltung in Craiova

Das Gebäude ist im sogenannten Neo-Brâncoveanu-Stil erbaut. Um das Jahr 1700 herum prägte der walachische Fürst Constantin Brâncoveanu die Architektur seines Reiches mit Stilelementen aus Italien wie auch dem Orient. Typisch sind gedrehte Säulen, Loggias, Fenster mit spitzen und runden Bögen sowie spitze Dächer mit großen Dachüberhängen. Außerdem sind die Fassaden reich verziert, oft mit floralen Mustern. Anfang des 20. Jahrhundert erlebte diese Stilrichtung eine Renaissance und viele repräsentativen Gebäude in Rumänien wurden mit diesen Stilelementen errichtet. So auch die Präfektur in Craiova.

orthodoxe Kirche
Kathedrale in Curtea de Argeș

6. Kathedrale – Curtea de Argeș

In Rumänien gibt es viele Kirchen, alt und neu, wunderschöne und naja. Die schönste Kirche in ganz Rumänien ist meines Erachtens die Kathedrale in der kleinen, aber historisch bedeutenden Stadt Curtea de Argeș am Südhang der Karpaten. Dieses Bauwerk ist ein Schmuckstück aus weißem Marmor mit seinen zwei gedrehten Türmen und den vielen maurisch inspirierten Ornamenten. Dazu liegt sie inmitten einer schönen Parkanlage, in der sich auch ein Kloster befindet. Am Eingang zur Parkanlage befindet sich eine moderne, aber trotzdem sehenswerte Kirche.

Turm einer orthodoxen Kirche
Reich verziert – Kathedrale von Curtea de Argeș

Die Kathedrale von Curtea de Argeș dient auch als Grabstätte für einige Mitglieder der rumänischen Königsfamilie. Wann genau diese Kirche erbaut wurde, ist nicht ganz klar. Man geht davon aus, dass sie im frühen 16. Jahrhundert auf den Grundmauern eines noch älteren Klosters errichtet wurde. Zwischenzeitlich ist sie wohl etwas verfallen und wurde dann im 19. Jahrhundert restauriert und erhielt ihr heutiges Aussehen.  

Curtea de Argeș ist ein angenehmer und entspannter kleiner Ort am Rande der Karpaten. In Rumänien ist der Ort berühmt, weil er vor etlichen hundert Jahren einmal als Hauptstadt fungierte.

Schloss mit Fachwerk
Schloss Peleș – Sinaia

7. Schloss Peleș – Sinaia

Auch Rumänien hatte einmal einen König. Und was wäre ein König ohne ein Schloss?! Schloss Peleș war die Sommerresidenz der rumänischen Könige von der Fertigstellung des Schlosses 1883 bis zum Ende der Monarchie im Jahre 1947. Carol I., der ab 1881 rumänischer König war, ließ das Schloss im Stil der Neorenaissance erbauen mit vielen Türmchen, Erkern und Fachwerk. Gleichzeitig war das Schloss erstaunlich modern mit Zentralheizung und Elektrizität.

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Schloss Peleș in Sinaia – Schloss der rumänischen Könige

Was das Schloss aber wirklich ausmacht, ist neben der Architektur die Lage in den traumhaft schönen Bergen der südlichen Karpaten bei dem kleinen Ort Sinaia. Die dekorative Archtektur vor den dicht bewaldeten Bergen ist einfach der Knaller. Manche sagen sogar, Schloss Peleș sei eines der schönsten Schlösser Europas. Das ist ganz einfach festzustellen: Fahr hin und schau es dir an!

Und wenn du schon einmal dort bist, kannst du dir gleich das kleinere Schloss Pelișor sowie das Kloster Sinaia anschauen, die beide nur einen kurzen Spaziergang entfernt liegen. Außerdem ist Sinaia ein hervorragender Ausgangspunkt um die Bergwelt der Karpaten zu entdecken.

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Kirchenburg Viscri/Deutsch Weißkirch – Siebenbürgen

8. Kirchenburg – Deutsch Weißkirch/Viscri

Die Region Siebenbürgen/Transsylvanien ist berühmt für ihre Kirchenburgen. Als im Mittelalter Siedler aus dem deutschsprachigen Raum nach Siebenbürgen kamen um das Land für den ungarischen König zu besiedeln, entwickeln und verteidigen, bauten sie Kirchen und ringsherum Befestigungsanlagen um sich und ihr Gotteshaus zu schützen. Von diesen Kirchenburgen (auf Rumänisch Biserica evanghelică fortificată) gibt es eine ganze Reihe, vor allem in der Gegend zwischen den Städten Sibiu/Hermannstadt, Sighișoara/Schäßburg und Brașov/Kronstadt. Die Kirchenburg von Deutsch Weißkirch/Viscri ist aber wahrscheinlich die schönste und auf jeden Fall sehr gut erhalten.

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Kirchenburg von Viscri/Deutsch Weißkirch

Die Burg selbst wie auch das ganze Dorf stehen unter Denkmalschutz. Wenn du in das Dorf kommst, siehst du viele gut erhaltene und frisch gestrichene Bauernhäuser. Das Highlight ist aber dann der Blick auf die Kirchenburg, die sich weiß gestrichen mit ihren Wehrtürmen von der umgebenden Vegetation abhebt. In der Burg selbst kannst du viele der Wirtschaftsgebäude und die Kirche besichtigen. Auch hast du die Möglichkeit den Turm zu besteigen. Von dort hast du einen hervorragenden Blick auf die umgebende Landschaft.

… und hier bekommst du noch mehr Infos zu Kirchenburgen in Siebenbürgen.

Kulturpalast in Iași
Kulturpalast – Iași

9. Kulturpalast – Iași

Iași, auf Deutsch auch Jassy genannt, liegt im äußersten Osten Rumäniens an der Grenze zur Republik Moldau. Iași ist eine lebendige Studentenstadt, die viel zu bieten hat. Das spektakulärste Gebäude der Stadt ist aber mit Sicherheit der riesige Kulturpalast (Palatul Culturii). Er ist im neogotischen Stil erbaut mit einigen Jugendstilelementen. Er wurde im Jahre 1925 nach fast zwanzigjähriger Bauzeit fertiggestellt und ist allein aufgrund seiner Größe das Zentrum der Stadt. Über dem Eingang erhebt sich der Turm mit seinem spitzen Dach und den kleinen Türmchen an den Ecken. Am beeindruckensten ist er aber vielleicht von der Rückseite aus. Hier wirkt er wirklich wie der Palast eines größenwahnsinnigen Königs. Du solltest auf jeden Fall auch hineingehen und dir den imposanten Eingangsbereich anschauen. Im Inneren des Kulturpalastes findest du mehrere Museen, wie z.B. das ethnographische Museum oder das Museum für Musikinstrumente. Außerdem gibt es wechselnde Ausstellungen. 

großes Gebäude mit Park
Kulturpalast – Iași

Direkt neben dem Kulturpalast steht eine große moderne Mall, die im Inneren erstaunlich geschmackvoll und entspannt ist. Hinter dem Kulturpalast sind in einem Halbkreis um den Park mit Wasserspielen zahlreiche Restaurants und Cafés angesiedelt, die alle auch Tische im Freien haben. Gegenüber dem Eingang beginnt die Fußgängerzone der Stadt mit einigen weiteren sehenswerten Gebäuden.

… und hier findest du noch mehr Infos zu Iași.

10. Kloster Voroneț – Bukowina

Die Bukowina, auf Deutsch auch Buchenland genannt, ist eine Region im Nordosten Rumäniens. Die historische Region umfasst auch noch Gebiete der heutigen Ukraine mit der sehenswerten Stadt Czernowitz. Der rumänische Teil der Bukowina ist berühmt für seine schöne Landschaft, vor allem aber für die Klöster. Von diesen gibt es hier einige und sie sind alle sehenswert. Das Besondere ist, dass sie von innen wie von außen mit biblischen Szenen bemalt sind. Dabei dominiert bei jedem dieser Klöster eine andere Farbe. Das berühmteste und vielleicht auch schönste dieser Klöster ist das in Voroneț. Hier dominiert die Farbe blau und dieses Blau ist so besonders in seinem Farbton, dass es als Voroneț-Blau in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Den besonderen Farbton bekommt es übrigens durch das Mineral Azurit.

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Kloster Voroneț – Bukowina

Das Kloster Voroneț ließ der rumänische Fürst und Nationalheld Stefan der Große und Heilige (Ștefan cel Mare și Sfânt) im Jahre 1488 erbauen. Unter seinem Sohn und Nachfolger Petru Rareș erhielt das Kloster seine endgültige Form und auch die Fresken wurden fertiggestellt.

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Kloster Voroneț: biblische Geschichten im berühmten Farbton

Das Kloster Voroneț, wie auch die Klöster von Humor, Moldovița und Sucevița, lassen sich gut von der Stadt Suceava aus als Tagestour besuchen. Dabei fährt man eine Rundtour von Kloster zu Kloster und kann dabei die wunderschöne Landschaft der Bukowina genießen.

11. Catedrala Mitropolitană Ortodoxă – Temeswar/Timișoara

Stell dir vor, du bist in Temeswar und hast dich verlaufen. Kein Problem, halt einfach Ausschau nach den spitzen Dächern auf den Türmen der Kathedrale. Von vielen Stellen in der Stadt, teilweise schon von weit entfernten Einfallstraßen aus, kann man diese unverwechselbare Kirche sehen. Offiziell heißt die Kirche „Kathedrale der drei heiligen Hierarchien“ oder „Catedrala Mitropolitană Ortodoxă“ und ist das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt.

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Orthodoxe Kathedrale – Temeswar

Insgesamt verfügt die Kirche über 11 Türme, die alle mit emaillierten Dachziegeln in traditionell rumänischem Muster bedeckt sind. Gebaut wurde sie zwischen 1936 und 1940 in einer Mischung aus byzantinischem und moldauischem Stil. Während die vielen Türme typisch für byzantinische Kirchen sind, findet man die spitz zulaufenden Dächer vor allem bei Sakralbauten in der Moldau und Bukowina. Umgeben ist die Kathedrale dabei von einem Park, wobei die Front zum Piața Victoriei (auf Deutsch „Opernplatz“ genannt) zeigt, der einer der drei Hauptplätze der Stadt ist. Den schönsten Blick auf die Kirche hast du übrigens, wenn du morgens vom Freiheitsplatz (Piața Libertății) über die Strada Alba Iulia mit der Sonne im Rücken zum Opernplatz gehst.

… und hier bekommst du mehr Infos zu Temeswar/Timișoara.

großes Gebäude, Straße, Brummen
Parlamentspalast in Bukarest

12. Parlamentspalast – Bukarest

Und schließlich kommt das letzte meiner 12 schönsten Gebäude Rumäniens. Ok, „schön“ ist hier vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Besser wäre wahrscheinlich „gigantisch“, „monströs“ oder „größenwahnsinnig“. Der Parlamentspalast in Rumäniens Hauptstadt Bukarest ist eines der größten Gebäude der Welt und nach dem Pentagon in Washington das zweitgrößte Verwaltungsgebäude. Der damalige rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu ließ das Gebäude zwischen 1983 und 1989 errichten. Dafür wurde ein großer Teil der historische Altstadt geräumt und abgerissen. Ursprünglich hieß es „Haus des Volkes“, wurde aber nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft in „Palast des Parlaments“ umbenannt.

Bukarest Parlament
Parlamentspalast in Bukarest

Damit ein solches Gebäude auch zur Geltung kommen kann, wurde vor dem Palast ein großer Platz frei geräumt und von dortaus führt der ca. 3 km lange Bulevardul Unirii (Boulevard der Einheit) durch die Stadt, gesäumt von ebenfals im monumentalen Stil errichteten Gebäuden für die Parteioberen. Ob der Parlamentspalast nun schön ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. Beeindruckend und sehenswert ist es aber auf jeden Fall.

Du findest hier Bauwerke, die die spannende und abwechslungsreiche Architektur Rumäniens zeigen. Komm in dieses großartige Land und lass dich von teilweise wenig besuchten Orten überraschen. Dies ist meine persönliche Auswahl der 12 schönsten Gebäude Rumäniens. #ReiseRumänien #ArchitekturRumänien #UrlaubOsteuropa #IndividualreiseRumänien
Kathedrale von Curtea de Argeș

Wenn du noch Fragen oder Anmerkungen hast, schreib mir doch unter Kontakt.

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