Top 10 archäologische Stätten weltweit

Ruinen mit Bergen im Hintergrund

Eine Auswahl der spektakulärsten Ruinen aus alten Zeiten

Verwunschene Tempelstädte im Dschungel, riesige Pyramiden in der Wüste oder filigrane Säulen und uralte Mosaike – durch archäologische Stätten wird der Urlaub erst zu einem unvergesslichen Erlebnis. In vielen Ländern dieser Erde findest du Ruinen aus vergangener Zeit. Von manchen gibt es nur noch kärgliche Überreste, andere sehen aus, als würden ihre Bewohner gleich zurückkommen. Hier findest du meine persönlichen Top 10 der archäologischen Stätten weltweit, aber natürlich gibt es noch viele andere spektakuläre Ruinen aus alten Zeiten zu entdecken.

Die Auswahl fiel wirklich nicht leicht. Aber die folgenden 10 archäologischen Stätten haben alle etwas Einmaliges und sind deshalb definitiv eine Reise wert:

  • Agrigent – Italien
  • Epidauros – Griechenland
  • Petra – Jordanien
  • Gizeh, Sakkara und Dahshur – Ägypten
  • Sukhothai – Thailand
  • Prambanan und Borobudur – Indonesien
  • Teotihuacán – Mexiko
  • Tikal – Guatemala
  • Machu Picchu – Peru
  • Osterinsel – Chile
Grabtempel in den Fels gehauen
Grabtempel von Petra – Jordanien

Agrigent – Italien

Italien ist voller spannender archäologischer Stätten: von frühen Zeugnissen der Griechen und Etrusker über die spektakulären Bauwerke der Römer bis hin zu mittelalterlichen Schmuckstücken. Rom, Neapel, Verona – sie bieten alle etwas, das eine Reise wert ist. Etwas ganz Besonderes liegt aber im Süden des Landes. Auf der wunderschönen Insel Sizilien findest du die Ruinen der antiken Stadt Agrigent (Akragas auf Griechisch, Agrigentum auf Latein, Agrigento auf Italienisch). Sie liegt auf einem Plateau unterhalb der heutigen Stadt Agrigento. Oft wird diese Stätte auch „Tal der Tempel“ genannt, da von der Stadt Agrigento aus betrachtet, es so aussieht, als läge die Stätte in einem Tal.

griechischer Tempel mit liegender Bronzefigur
Concordiatempel – Agrigent

Die Stadt wurde von griechischen Siedlern gegründet und die meisten der gut erhaltenen Tempel stammen noch aus griechischer Zeit. Weitere Bauwerke wurden dann von den Römern hinzugefügt, die Sizilien schon zu Zeiten der Republik erobert hatten.

griechischer Tempel in der Landschaft
Tal der Tempel – Agrigent

Die erhaltenen Bauwerke sind sicherlich allein schon ein Grund hinzufahren. Aber die Lage zwischen der sehenswerten Stadt Agrigento auf der einen Seite und dem Mittelmeer auf der anderen machen diese Stätte einmalig.

Essen und Trinken

  • La Posata di Federico II: sehr gutes Essen, schönes Ambiente, freundlicher Service. Piazza Cavour 19, Agrigento.
Ruine eines griechischen Tempels
Heratempel – Agrigent

Epidauros – Griechenland

Griechenland ist reich an antiken Ruinen, die mit Sicherheit alle sehenswert sind. Aber welche ist die Schönste von allen? Natürlich lohnt sich der Besuch der Akropolis in Athen, der Festungs- und Grabanlagen von Mykene sowie der Sportstätten von Olympia. Meine Wahl fiel aber auf Epidauros.

antikes Theater, Tribüne
Theater – Epidauros

Diese Stätte liegt auf dem Peloponnes ca. 30 km von der sehenswerten Stadt Nafplio entfernt. Epidauros war eine Kultstätte für den Heilgott Asklepios wie auch dessen Vater Apollon. Du findest hier noch Überreste von verschiedenen Tempeln und anderen Gebäuden wie dem Stadion und dem Gymnasion.

Ruine eines antiken Gebäudes
ehemaliger Eingangsbereich des Gymnasions

Das Wesentliche ist hier aber das Theater, das zu den größten und schönsten der antiken Welt gehört. Die Zuschauertribüne ist halbkreisartig in den Berghang gebaut, und wenn du die Tribüne ganz nach oben gehst, hast du einen traumhaften Blick auf die Bühne und die bergige Landschaft im Hintergrund. Das Theater wird übrigens bis heute für Aufführungen genutzt.

antikes Theater mit Blick in die Landschaft
Bei diesem Blick ist die Aufführung Nebensache.

Petra – Jordanien

Petra ist absolut einmalig. Inmitten der kargen Felslandschaft Jordaniens siehst du hier filigrane in den Fels gehauene Grabtempel. Je nach Lichteinfall leuchten sie in unterschiedlichen Rottönen. Ein Traum für jeden Fotografen!

Blick auf einen Grabtempel durch einen Spalt
Siq – durch die Schlucht zum Tempel

Das absolute Highlight ist hier der Weg durch eine enge Schlucht, Siq genannt, hinein in das Tal. Kurz vor Ende der Schlucht macht der Weg eine leichte Biegung und du stehst frontal vor dem schönsten der Grabtempel, dem Khazne al-Firaun, auf Deutsch „Schatzhaus des Pharao“.

Grabtempel aus rotem Gestein
Schatzhaus des Pharao – Petra

Wenn du dann weitergehst, öffnet sich das Tal und du findest hier eine Vielzahl an Grabtempeln sowie auch weitere Ruinen, wie z.B. ein römisches Theater. Du kannst hier locker zwei ganze Tage verbringen und immer wieder etwas Neues entdecken.

Grabtempel aus rotem Gestein, blauer Himmel
Tal mit Grabtempeln – Petra

Die Tempel wurden von dem Volk der Nabatäer erbaut, fielen aber später an Rom, so dass es hier neben den nabatäischen auch römische Bauwerke gibt. Diese Stätte liegt im Westen Jordaniens unweit der Grenze zu Israel. Touristisch ist die Region gut erschlossen. In dem benachbarten Ort findest du eine Reihe Restaurants und Unterkünfte.

Grabtempel in rotem Gestein mit felsiger Landschaft
beeindruckende Tempel, traumhafte Landschaft – Petra

Gizeh, Sakkara und Dahshur – Ägypten

Bilder der Pyramiden von Gizeh kennt wahrscheinlich jeder. Aber es ist doch etwas anderes direkt vor diesen gigantischen Bauwerken zu stehen, als nur ein Bild von ihnen zu sehen. Der zentrale Blickfang sind hier die drei großen Pyramiden mit der berühmten Cheops-Pyramide in der Mitte. Sie ist die höchste Pyramide der Welt und ca. 4600 Jahre alt. Daneben gibt es weitere kleinere Pyramiden sowie die geheimnisvolle Sphinx. In einige der Pyramiden kannst du hineingehen, aber Schätze wirst du dort nicht mehr finden. Grabräuber und Indiana-Jones waren schon vor dir da!

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Pyramiden von Gizeh

Neben den berühmten Pyramiden von Gizeh gibt es südlich davon weitere sehenswerte Pyramiden. So findest du in Sakkara mit der Stufenpyramide die älteste Pyramide überhaupt. Noch etwas weiter südlich in Dahshur befinden sich die Rote Pyramide und die sogenannte Knickpyramide. In die sehr gut erhaltene Rote Pyramide kannst du hineingehen. Die Knickpyramide ist etwas Besonderes, da beim Bau der Neigungswinkel verändert wurde, so dass sie einen Knick bekommen hat. Etwas entfernt steht noch eine weitere, aber eingestürzte Pyramide. Diese drei Pyramiden hat alle Pharao Snofru errichten lassen und sind etwas älter als diejenigen in Gizeh.

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Stufenpyramide von Sakkara

Gizeh ist übrigens ein Vorort von Kairo und lässt sich gut von dort aus besuchen. Wenn du allerdings den Touristenmassen aus dem Weg gehen willst, bietet sich eine Unterkunft in Gizeh selbst an.

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Knickpyramide von Dahshur

Essen und Trinken

  • El Dar Darak: kleines Restaurant ca. 500 m vom Eingang zur Sphinx entfernt, leckeres einheimisches Essen, gemütliches Lokal und freundlicher Service, keine alkoholischen Getränke. An der Tariq Al-Masureya Straße gelegen.

Unterkunft

  • Pyramids Valley Boutique Hotel: Boutique Hotel ist vielleicht etwas übertrieben, aber die Lage entschädigt für alles. Es liegt direkt am Eingang zur Sphinx und den Pyramiden. Von der Dachterrasse hat man einen herrlichen Blick auf die Pyramiden und die Wüste dahinter. Abends kann man von dort sogar die Lightshow genießen. Beim Frühstück der Sphinx in die Augen zu schauen hat schon etwas! Kostenloser Abholservice vom Flughafen, wenn man mehrere Nächte bleibt.
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Rote Pyramide von Dahshur

… und hier bekommst nur mehr Infos zu Ägypten.

Sukhothai – Thailand

Wenn du dich für Geschichte, alte Tempel oder einfach nur für wunderschöne Fotomotive interessierst, ist Sukhothai ein Muss. Der Geschichtspark Sukhothai liegt einige Kilometer von der eigentlichen Stadt entfernt und umfasst ein recht großes Areal. Die spektakulärsten Tempelruinen findest du im zentralen Bereich, der noch von der alten Stadtmauer umgeben ist. Hier stehen unzählige Tempelruinen inmitten von Teichen und tropischer Vegetation.

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Geschichtspark Sukhothai – zentrale Zone

Sollten dir diese Tempel noch nicht ausreichen und du noch Platz auf der Speicherkarte deiner Kamera haben, dann gibt es außerhalb dieses Bereiches noch weitere Stätten zu entdecken. Hier kann ich dir vor allem die nördliche Zone empfehlen. Sie umfasst weitere Tempel und vor allem eine riesige Buddhastatue in einer Art Grotte.

Du kannst eigentlich die zentrale wie auch die nördliche Zone problemlos zu Fuß besuchen. Wenn du aber noch weitere Stätten entdecken möchtest oder nur begenzt Zeit hast, dann kannst du auch ein Fahrrad mieten.

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Geschichtspark Sukhothai – zentrale Zone

Essen und Trinken

Innerhalb der zentralen Zone gibt es eine Reihe von Restaurants. Ebenso entlang der Straße Richtung Sukhothai (Stadt). Alle, die wir ausprobiert haben, haben leckeres Essen zu angemessenen Preisen serviert. Jedoch war keines darunter, das wir ausdrücklich empfehlen würden.

Ein absolutes Highlight waren aber die Stände mit Streetfood, die abends inmitten des Geschichtsparks aufgebaut wurden. Hier gab es vielfältige und ausgefallene Kleinigkeiten zu essen.

Unterkunft

Die meisten Hotels und Hostels gibt es im Ort Sukhothai. Es ist aber äußerst praktisch sich eine Unterkunft in der Nähe des Geschichtsparks zu suchen, da man so problemlos eine kleine Siesta während der Mittagshitze halten kann.

Anreise

Sukhothai liegt im nördlichen Thailand. So könntest du deinen Besuch mit einem Aufenthalt in der sehenswerten Stadt Chiang Mai verbinden. Die Busfahrt dauert zwar ca. 6 Stunden, die Landschaft ist aber traumhaft schön. Außerdem hat Sukhothai einen Flughafen mit täglichen Verbindungen nach Bangkok.

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Tempel in Sukhothai

Prambanan und Borobudur – Indonesien

Die Tempelanlage von Prambanan befindet sich in der Nähe der indonesischen Stadt Yogyakarta auf der Insel Java und ist der größte hinduistische Tempelkomplex Indonesiens. Das Faszinierende an dieser Tempelanlage sind die typischen spitzen Türme der Schreine, die hier besonders gut erhalten bzw. restauriert sind.

mehrere Hindutempel und Ruinen
Tempelanlage von Prambanan

Nicht weit von Prambanan entfernt kannst du auch den Tempel von Borobudur bewundern. Anders als bei Prambanan handelt es sich hier um einen buddhistischen Tempel. Er hat die Form eines künstlichen Hügels oder auch einer Stufenpyramide. Auf den unterschiedlichen Ebenen des Tempels befinden sich kleine Stupas mit ursprünglich jeweils einer Buddhastatue.

buddhistischer Tempel mit Stupas
die Spitze des Tempels mit vielen Stupas – Borobudur

Ebenso wie Prambanan ist Borobudur eine Ruine und wird nicht mehr für religiöse Zeremonien benutzt. Trotzdem muss der Besucher sich aus Respekt eine Art Wickelrock umbinden.

Tempel von Borobudur
einer der größten buddhistischen Tempel – Borobudur

Praktische Infos

Beide Tempelanlagen sind von Yogyakarta gut erreichbar. Dort findest du Hotels, Restaurants, Tourenanbieter und was man als Reisender sonst noch braucht. Yogyakarta hat ebenfalls einen Flughafen, von dem aus viele Ziele in Indonesien sowie Singapur und Kuala Lumpur angeflogen werden.

Hindutempel von Prambanan mit Blumen im Vordergrund
Prambanan

Teotihuacán – Mexiko

Wenn man mich fragen würde, welche von diesen 10 Stätten meine allerliebste ist, würde ich mich wahrscheinlich für Teotihuacán entscheiden. Zumindest ist es die Stätte, die ich am häufigsten besucht habe. Diese archäologische Stätte ist so groß und faszinierend, dass man einfach immer wieder kommen kann und immer etwas Neues entdeckt.

große und kleine Pyramiden mit Platz davor
Mondpyramide – Teotihuacán

Dominiert wird die Stätte von zwei riesigen Pyramiden, der Sonnen- und der Mondpyramide. Die Sonnenpyramide ist eine der größten Pyramiden überhaupt. Sie ist nicht ganz so hoch wie die Cheops-Pyramide in Ägypten, aber sie hat ein größeres Volumen. Die Mondpyramide kannst du im Gegensatz zur Sonnenpyramide nicht bis zur Spitze besteigen. Hier ist nur die Vorpyramide besteigbar, aber von dort aus hast du einen traumhaften Blick auf die sogenannte Chaussee der Toten (Calzada de los Muertos). Dieser Weg, der direkt auf die Mondpyramide zuführt, ist einer Allee gleich von vielen kleineren Pyramiden gesäumt. Außerdem gibt es noch viele weitere Bauwerke zu bestaunen, ebenso wie ein kleines Museum und einen botanischen Garten.

Pyramide mit Treppe, blauer Himmel mit Wolken
Sonnenpyramide – Teotihuacán

Man kann Teotihuacán auch deshalb immer wieder besuchen, weil die Archäologen regelmäßig auf neue Funde stoßen und weitere Abschnitte für die Besucher zugänglich gemacht werden. Interessanterweise ist über die Schöpfer dieser spektakulären Anlage kaum etwas bekannt. Selbst die Azteken haben diese Stätte nur als Ruinen kennengelernt. Dem Mythos zufolge dachten sie, in den vielen Pyramiden wären Riesen begraben worden. Na, wer weiß?!

große Pyramide im Hintergrund, kleine Pyramiden im Vordergrund
Blick von der Mondpyramide

Praktische Infos

Teotihuacán liegt nicht weit von Mexiko Stadt entfernt, ist aber auch von Puebla, Querétaro oder Tlaxcala als Tagestour gut erreichbar. Die ganze Anlage ist von einer Ringstraße mit mehreren Zugängen umgeben. Hier findest du auch zahlreiche Restaurants, die typisch mexikanische Küche anbieten.

große Pyramide im Hintergrund, Weg mit Kakteen
Sonnenpyramide – Teotihuacán

Tikal – Guatemala

Hier kannst du dich fühlen wie Indiana-Jones! Tikal liegt inmitten des guatemaltekischen Dschungels und die Vegetation ist so dicht, dass du die Ruinen oft erst siehst, wenn du kurz vor ihnen stehst. Den spektakulärsten Blick hast du aber, wenn du auf die Tempel hinauf kletterst. Von oben siehst du den endlosen grünen Regenwald, aus dem ab und an die Spitzen von anderen Pyramiden hervorschauen.

Dschungel mit Spitzen von 3 Pyramiden
Blick von einer der Pyramiden – Tikal

Es gibt viele Maya-Stätten, die einen Besuch lohnen, und wenn du genug Zeit hast, kann ich dir vor allem Palenque, Chichén Itzá und Uxmal in Mexiko, Copán in Honduras sowie Lamanai in Belize empfehlen. Die Pyramiden von Tikal sind aber etwas ganz Besonderes. Sie sind sehr steil und sehen ein bisschen so aus, als wären sie riesige Stühle mit einer hohen Rückenlehne. Wie auch die anderen Pyramiden in dieser Region waren die Pyramiden von Tikal Tempel und keine Grabstätten wie diejenigen in Ägypten.

Maya-Pyramide im Dschungel
typische, sehr steile Pyramide in Tikal: Templo I

Praktische Infos

Tikal lässt sich am besten von der Stadt Flores aus erreichen. In Flores selbst solltest du auch mindestens ein bis zwei Tage verbringen, denn die Stadt ist absolut sehenswert mit ihren bunten Häusern und der Lage mitten in einem See. In Flores findest du auch eine gute Auswahl an Restaurants und Unterkünften. Ebenso gibt es dort einen Flughafen mit Verbindungen z.B. nach Guatemala Stadt und Belize City.

Direkt an der archäologischen Stätte Tikal gibt es ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants.

Pyramide und andere Ruine im Dschungel
Pyramiden mitten im Dschungel

Hintergrund

Die kulturelle Region, in der Tikal und Teotihuacán liegen, nennt sich Mesoamerika. Anders als bei der Einteilung in Nord- und Mittelamerika bezeichnet Mesoamerika in etwa das Gebiet zwischen dem mexikanischen Bundesstaat Zacatecas im Norden und El Salvador im Süden. In dieser Region haben sich Kulturen entwickelt, die sich sehr ähnlich waren und sich gegeseitig beeinflusst haben. Hierzu zählen Maya, Azteken, Zapoteken, Olmeken und viele andere. Typisch für diese Region sind zum Beispiel pyramidenförmige Tempel und das rituelle Ballspiel.

Machu Picchu – Peru

Machu Picchu ist die wohl spektakulärste archäologische Stätte der Inka-Kultur. Sie liegt recht abgelegen in den peruanischen Anden, umgeben von hohen Bergen und dicht bewaldeten Tälern. Deshalb wurde sie auch erst spät, 1911, wiederentdeckt. Wofür die Anlage eigentlich da war, ist bis heute umstritten. Es gibt schließlich auch keine schriftlichen Aufzeichnungen darüber. Wahrscheinlich war Machu Picchu gleichzeitig Militärposten, Handelsplatz und religiöse Stätte. 

Ruinen mit Bergen im Hintergrund
Machu Picchu

Es gibt zwei wesentliche Gründe, warum du sie dir unbedingt ansehen solltest. Der erste Grund ist die traumhafte Lage auf einem Hochplateau in den Anden. Ein Bild der Ruinenstadt mit den spitzen Bergen im Hintergund und vieleicht noch einem Lama davor hat wahrscheinlich jeder schon einmal gesehen. Aber das ganze mit eigenen Augen zu sehen, ist ein einmaliges Erlebnis. Der zweite Grund sind die gut erhaltenen Ruinen. Vor allem kannst du hier die Bauweise der Inka bewundern. Wichtige Gebäude wurden von ihnen aus großen, meist trapezförmigen Quadern gebaut, die ohne Mörtel oder Zement präzise zusammengefügt wurden.

Bauten aus Stein ohne Mörtel, Berge im Hintergrund
Inka-Architektur – Machu Picchu

Praktische Infos

Machu Picchu ist von Cuzco aus gut erreichbar. Entweder du fährst mit dem Zug dorthin oder du nimmst den Inka-Trail. Das erfordert aber eine mehrtägige Wanderung. Einen Straßenzugang gibt es nicht. Bedenke, dass der Zugang zur Stätte limitiert ist, d.h. du solltest den Besuch rechtzeitig vorher planen.

Ruinen vor Bergen, Blick von oben
Machu Picchu – die am schönsten gelegenen Ruinen der Welt?

Osterinsel – Chile

Die Osterinsel ist berühmt für ihre monumentalen Steinfiguren, die Moai. Diese Ahnenfiguren sind nicht nur einmalig auf der Welt, sondern stehen auch noch dekorativ an der Küste und in der Landschaft. Rapa Nui, wie die Insel in der Sprache der Einheimischen heißt, ist nicht sonderlich groß, dafür aber ca. 3500 km vom chilenischen Festland sowie über 4000 km von Tahiti entfernt, Pitcairn ist mit ca. 2000 km Entfernung nur unwesentlich näher. Das heißt, dies ist die abgelegenste menschliche Siedlung der Welt. 

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Moai von Rano Raraku – Osterinsel

Die Moai wie auch andere archäologische Funde wie zum Beispiel Petroglyphen, Steinbrüche oder Reste von Gebäuden sind auf der ganzen Insel verteilt. Somit musst du auch eine Eintrittsgebühr zahlen, wenn du auf der Insel ankommst. Schließlich ist die gesamte Insel ein Nationalpark.

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Moai von Tongariki – Osterinsel

… und hier findest du mehr Informationen zur Osterinsel.

… und hier kannst du dir noch mehr Bilder von der Osterinsel anschauen.

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Moai bei Sonnenuntergang in Tahai – Osterinsel

Anmerkung

Leider habe ich noch nicht alle archäologischen Stätten besucht, die mich interessieren. Auf meiner Bucket-list stehen zum Beispiel noch Angkor Wat, Xi’an, Persepolis und Knossos. Auch Ephesos und Baalbek sollen sehr interessant sein. Und, und, und … Somit werde ich diese Top 10 vielleicht nochmal überarbeiten müssen.

griechischer Tempel mit liegender Figur davor

Pyramide mit Menschen davor, Stupas mit Buddhastatue

Tribüne eines Theaters, hinduistischer Tempel

Wenn du noch Fragen oder Anmerkungen hast, schreib mir doch unter Kontakte.

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